Markante Felsen
Neben den oben unter Naturdenkmale genannten Felsen gibt es im Steinwald zahlreiche weitere markante Felspartien:

Vor dem Bau des Oberpfalzturmes war der 942 Meter hoch gelegene, besteigbare Katzentrögelfelsen der beliebteste Aussichtspunkt des Steinwaldes. Auch heute noch ist der Katzentrögel ein beliebtes Ausflugsziel, zumal er nur wenige Gehminuten von der Platte entfernt an deren Nordabfall liegt und einen wunderbaren Ausblick auf die Waldershofer Senke bietet.

Der Saubadfelsen, unweit des Waldhauses gelegen, ist ein etwa 20 Meter hoher Granitblock mit Besteigungsanlage im westlichen Steinwald. Am Fuß des Felsens befindet sich eine Blockhalde. Der Saubadfelsen selbst ist ca. 200 Meter lang und 60 Meter breit. Er weist Wollsackverwitterungen auf.

Der Räuberfelsen ist ein großer Granitblock, der vor allem bei Kletterern beliebt ist. Der Schwierigkeitsgrad liegt etwa bei IV. Seinen Namen hat der Räuberfelsen angeblich von Räubern, die sich früher dort immer herumtrieben - zumindest behauptet das eine Sage.

Der Zipfeltannenfelsen ist eine Felsgruppe im südwestlichen Steinwald. Wegen seiner Ähnlichkeit zur Sphinx von Gizeh wird er scherzhaft häufig auch Steinwaldsphinx genannt.

Palmlohefelsen

Dachsfelsen

Vogelfelsen, ein Kletterfelsen

Der Reiseneggerfelsen, benannt nach einem Forstmann namens Reisenegger, früher auch als Steinschlatter bezeichnet, ist ein Felsen mit Besteigungsanlage, der am Weg vom Waldhaus zum Wanderparkplatz Neuköslarn liegt.

Leiterfelsen, ein Granitfelsengebilde auf 740 Meter Höhe im südlichen Steinwald
_________________________________________________________________________________________

Klettern

_________________________________________________________________________________________

Wandern Hier gibt´s eine Wanderkarte
Viele Urlauber kommen in den Steinwald, um zu wandern. Fernwanderwege, die den Steinwald berühren, sind:

Der Burgenweg ist gelb-blau-gelb markiert. Er führt von Marktredwitz zur Burgruine Weißenstein und anschließend weiter durch die Oberpfalz.

Der Goldsteig, ein 600 Kilometer langer Wanderweg durch den Oberpfälzer und Bayerischen Wald, beginnt im Steinwald. Er führt an der Burgruine Weißenstein vorbei.

Der Steinwaldweg ist durch ein weiß-rotes Rechteck markiert. Er gehört zu den Hauptwanderwegen des Fichtelgebirgsvereins und führt vom Gipfel der Kösseine zur Platte und von dort aus zur Burgruine Weißenstein. Sein Ende findet der 38 Kilometer lange Weg in Waldsassen.

Der Südweg, ebenfalls ein Hauptwanderweg des Fichtelgebirgsvereins, markiert durch ein schwarzes S auf gelbem Grund, führt von Neuenmarkt aus zum Armesberg. Von hier aus führt der 68 Kilometer lange Weg über das Waldhaus schließlich nach Wiesau, wo er endet.


Vom Wanderparkplatz nördlich von Pfaben führt ein Lehrpfad zu einigen Naturschönheiten des Steinwaldes. Rundwanderwege gehen von Friedenfels und Erbendorf aus. Auf den Hohen Steinwald führen Zugangswege von Neusorg, Waldershof, Marktredwitz, Poppenreuth, Fuchsmühl, Friedenfels und Erbendorf.